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Die Fallstricke des Relativismus

Posted by | January 27, 2016 | Fj3Blog - Deutsch | No Comments

Die Fallstricke des Relativismus

Etwas, dass jeder gute Christ an irgendeinem Punkt in seinem Leben tun sollte, ist, über eine Welt nachzudenken, in der alles relativ ist. Das ist keine sinnlose Übung, nur weil du daran nicht glaubst. Lass mich das erklären:

Das Meiste in der westlichen Gesellschaft wurde auf der Absolutheit der Annahme gebildet, dass Gott real ist und einige ganz konkrete Vorschriften für das Leben hat. Nun ziehe mal eine Welt in Betracht, in der es keinen Gott gibt… Viele atmen da erleichtert auf: “Ich kann machen, was ich will, ich kann lieben wen und was ich will, meine Taten haben keine wirklichen, bleibenden Konsequenzen, usw.” Aber noch während du in deiner neu gefundenen “Freiheit” (ich benutze diesen Begriff sehr leichtfertig) schwelgst, beginnt der ehrliche Teil deines Herzens über die Folgen einer solchen Ideologie nachzusinnen. Während du all die Dinge auswertest, die du in der Vergangenheit wert geschätzt hast, kommst du langsam zu der Schlussfolgerung, dass sie keine WAHRE Bedeutung, keinen WAHREN Zweck besitzen. Nichts davon. Keine Menschen, kein einziges Gefühl, keine Freude, keine deiner Leistungen. Kein Leiden hat einen Zweck, kein Wachstum hat noch irgendeinen Wert.

Alles ist bedeutungslos.

Die Logik hier ist einfach: Alles existiert nur durch Zufall, also entstand nichts durch Planung; und ohne Planung gibt es keine Absicht und keinen Wert. Das Gefühl von “Freiheit” wird langsam abgelöst von einem Gefühl der Leere und Wertlosigkeit. Dieses Gefühl beginnt alles in deinem Leben und in deinen Gedanken zu durchdringen und bringt dich schließlich an einen Ort, den ich gerne “Verloren” nennen möchte. Ohne Richtung, ohne Wert oder Zweck. Alles wird relativ, es gibt keine konkrete, universelle Wahrheit. Aber da ist eine Stimme in dir, die schreit: “Das kann nicht wahr sein!”

Selbst wenn wir diese Stimme ignorieren und uns für eine materialistische Glaubensüberzeugung entscheiden (außer der Existenz von Materie existiert nichts Weiteres), lassen unsere Taten erkennen, dass dies ein trügerischer Glaube ist. Wir nehmen Anteil, wir lieben, wir leiden, wir suchen nach Absicht und Zweck, und danach, dazu zugehören. Es ist genau dieses unser Sein und die Art unserer Existenz, die uns schlussendlich dahin treibt, etwas Absolutes zu finden.

Die Natur ist hier ein großartiges Beispiel. Einsteins Relativitätstheorie lehrt uns nicht wirklich, dass alles relativ ist, sondern dass alles relativ zum Licht ist und dass zu jedem Zeitpunkt jeder Existenzrahmen relativ ist zu dieser erstaunlichen, universellen Absolute  namens Licht. Es durchdringt alle relativen Rahmen und bleibt beständig eine Absolute für jedermann in diesen relativen Rahmen.

Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist, und gar keine Finsternis in ihm ist. – 1. Joh. 1,5

Wenn du erst einmal durch die Abwärts-Spirale des Relativismus gestürzt bist und im Chaos ertrinkst, das niemals gedacht war, dein Aufenthaltsort zu sein, kannst du deine Hand ausstrecken zu der einen, absoluten Wahrheit, die alles im Universum, inklusive Leben der Menschheit, verbindet, hält, fördert, am Laufen hält und Antrieb gibt – Gott und Seine Agape-Liebe.

Ein Anker für die Seele, ein Ziel und eine Absicht. Ein Leitfaden und ein Wegweiser für alle Vorstellungen, Gedanken, Motive und Taten. Liebe lenkt alles. Als ich mich nach dieser Liebe ausstreckte, kehrte mein Leben in seine Ordnung zurück.

Ich war verloren, doch nun bin ich gefunden worden.

In Liebe, Frans

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