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Gott und der Kosmos

Posted by | August 14, 2017 | Fj3Blog - Deutsch | No Comments

Gott und der Kosmos

 

(CHAOS-COSMOS-CHRISTUS)

 

Es gibt eine besondere Beziehung, die Gott mit Seiner Schöpfung, dem Kosmos, der geschaffenen Ordnung – der Welt – hat. Das schließt alles mit ein, das geschaffen und vom Chaos in die Schönheit geordnet wurde, mit der wir heute interagieren und die wir genießen können.

Die Realitäten dieser Beziehung wurden von den Theologien der letzten 200 Jahre stark untergraben. Das Bild, das uns gemalt wurde, ist: – Der Kosmos ist der Feind Gottes, Gott ist wütend auf die Welt, Gott wird die Erde zerstören. – Irgendwie finden wir Befriedigung darin, uns selbst von der geschaffenen Ordnung abzugrenzen und uns in eine Sonderklasse zu platzieren – als rein geistliche Wesen – und auf einen Ausweg daraus und aus allem, was es repräsentiert, zu hoffen.

Manche lesen in 2. Kor. 4,4 fälschlicherweise hinein, dass der Teufel der „Gott“ dieser Welt ist. Das ist ein weit verbreiteter Fehler. Das Wort für „Welt“ bedeutet hier „Zeitalter“ und steht für einen Zeitabschnitt. Diese Welt hat aufgrund der Schöpfungsrechte nie zu jemand anderem als ihrem rechtmäßigen Besitzer gehört.

Ja, die geschaffene Ordnung mag in einem unvollkommenen Status sein, voller Verletzung und Schmerz und damit kämpfend, auf Kurs zu bleiben. All das fühlen und erleben wir auf Minibasis auch innerhalb unserer eigenen Körper und Leben, da unser „Kosmos“ (Körper und Seele) gegen die Wünsche des Geistes Gottes in uns kämpft.

Aber wenn wir die Schrift studieren, wird es einem gestattet sein, einen anderen Standpunkt zu diesem Thema einzunehmen, eine größere Sicht, eine Langzeitsicht, die über die Zeitalter hinausgeht:

  • Gott liebt die Welt (Joh. 3,16)
  • Gott gab in Christus Sein Fleisch für das Leben der Welt (Joh. 6,51)
  • Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst (2. Kor. 5,19)
  • Gott hat die Welt Abrahams Samen, der Christus und damit wir sind, als Erbe verheißen (Röm. 4,13 & Psalm 2,8)
  • Gott wird alle Dinge in ihr in Christus zusammenführen (Eph. 1,10)

 

Ja, wir wurden ermahnt, nicht der Selbstsucht und Lust zum Opfer zu fallen, die in der Welt sind und die Systeme der Welt pervertieren, aber wir sind niemals dazu berufen worden, von der eigentlichen physischen Welt, der geschaffenen Ordnung, zu fliehen oder uns von ihr abzuwenden.

Stattdessen sind wir zur Mitarbeit bei ihrer Wiederherstellung aufgerufen, dazu, ihr Licht zu sein und die Herrschaftsbereiche in der Welt zu den Herrschaftsbereichen Gottes zu machen (Offb. 11,15). Wir werden ermutigt in dem Wissen, dass die Gestalt (Betriebsart/Umstände) dieser Welt vergehen wird (1. Kor. 7,31), dass Gott durch Seinen Geist mit einer Neuschöpfung zugange ist, deren Prozess in den innersten Bereichen der Herzen von Menschen beginnt (2. Kor. 5,17) und die schließlich alles in der Welt transformieren wird (Röm. 8,21), bis das, was übrig bleibt, eine neue Gestalt aufweist – die der Gerechtigkeit (2. Petr. 3,13).

Gottes Herrschaft macht nicht allerlei neue Dinge, sondern alle Dinge neu (Offb. 21,5). Mit anderen Worten, erwarte kein zukünftiges katastrophales Ereignis, sondern einen generationsübergreifenden Prozess der schrittweise vorangehenden Transformation in das Bild und die Gestalt Gottes.

Diese Welt gehört Ihm. Liebe sie so, wie Er sie liebt.

Frans.

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