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Mut zum Abgleich

Posted by | March 24, 2017 | Fj3Blog - Deutsch | No Comments

Die Wahrheit über Gott und das Leben zu finden ist ein solch unverzichtbarer Teil dessen, was es bedeutet, Christ zu sein. Aber so oft geht es nicht bloß darum, eine Wahrheit zu finden und zu erkennen; das, was den Unterschied in unserem Leben und dem der anderen ausmacht, ist die tatsächliche Anwendung jener Wahrheit.

Die Art und Weise, wie wir ein Prinzip anwenden, kann einen limitierenden Effekt auf die Auswirkung dieses wahren Prinzips haben, sei er positiv oder negativ.

Ungefähr vor 10 Jahren warnte uns der Herr vor der Kommerzialisierung und Über-Organisation der Gemeinde und  machte uns auf etwas aufmerksam – dass die Gemeinde mehr als alles andere wie eine Familie ist. Während dieser Zeit wurde das Verständnis für ein Prinzip geboren, das „Vater-Sohn-Prinzip“ heißt. Es wurde in Reinheit des Herzens, von der Schrift untermauert und aus der Notwendigkeit heraus geboren, einen anderen Weg zu finden, Gemeinde zu leben; einen, der uns erlauben würde, mehr wie eine Familie als eine Organisation oder ein Club zu funktionieren.

Dieses Prinzip wurde in unseren Predigten, Lehren und unserer Praxis in der Gemeinde zum Zentrum. Doch heute schreibe ich diesen kurzen Brief, um mich für die allzu wörtliche Anwendung und Überbetonung in der Ausübung und in der Lehre dieses Prinzips zu entschuldigen. Ich denke, ich erkenne, während ich das schreibe, dass dies eine öffentliche Entschuldigung/Buße ist.

Ich glaube an das Prinzip, dass Aufseher im Glauben das Herz des Vaters denen gegenüber haben und an die übermitteln sollten, für die sie sorgen und die sie leiten – im Geist des „Vaters und Sohnes“. Aber eine Gesetz-artige Überbetonung begann, eine inkorrekte Kultur in unserer Gemeinde aufzubauen. Als Pastor fing ich an, mit Gefühlen von Anspruchsdenken und dem Setzen von konditionalen Exklusivitäts-Abgrenzungen zu ringen, von denen ich nun weiß, dass sie nicht zu mir oder der Gemeinde gehören. Das Prinzip ist richtig, doch mit einer unausgewogenen, verallgemeinerten Anwendung kommt eine falsche Kultur und Frucht zustande. Es hat die letzten drei Jahre meines Lebens gebraucht, um zu diesem Schluss zu kommen. Einige Angleichungen sind von Nöten.

An meine Gemeinde: Vergebt mir. Ich liebe Gott und ich liebe Seine Gemeinde und ich bin entschlossener als je zuvor, mit euch zusammen eine Kultur und Umgebung zu schaffen, die einfach Seine Natur reflektiert. Das Beste kommt erst noch!

An meine Freunde im Dienst und meine Leiterkollegen: Habt den Mut, auf den Gebieten Abgleiche vorzunehmen, auf denen euer Herz unruhig ist.

An Gott: Danke, dass du das Feuer in meinem Leben bist, das die Spreu verbrennt.

In Liebe und Dienen

Frans

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